Kategorie-Archiv: Allgemein

Tolle Dinge für die Freizeit

Es gibt Dinge die braucht man eigentlich nicht. Schön aber wenn man davon aber vielleicht doch einige haben kann.

Eine Sache die ich schon immer haben wollte ist ein kleines Boot mit Motor. Ein Schlauchboot mit nem festen stabilen Boden würde mir schon völlig genügen. Dazu noch ein Außenborder so das man auch auf dem Meer damit unterwegs sein kann. Das Ganze soll natürlich ohne Bootsführerschein zu Fahren sein. Eigentlich also nichts dolles. Die finanzielle Lage allerdigs sagt ich muss noch etwas Gedult haben um mir sowas zuzulegen. Na man wird ja noch Träumen dürfen und einfach mal etwas luschern was sowas derzeit kostet und was es da neues gibt.

Auf der Seite Schlauchboot mit Motor habe ich schon passende Schlauchboote gefunden die garnicht mal so teuer sind. Wie ich gesehen habe sind auch Elektromotoren absolut angesagt. Aus umweltgründen würde ich die elektrische Variante natürlich bevorzugen. Allerdings glaube ich nicht das es die optimale Lösung ist um damit auf dem Meer rumzufahren. Besser geeignet sind da schon eher die Verbrennermotoren zwischen 5 und 15 PS.

Ich mache mich auf jeden Fall weiterhin schlau welches Schlauchboot und welcher Motor günstig sind aber auch von der Qualität her gut sind. Wenn ich dann eins habe mache ich davon hier mal ein Foto rein.

Teil 2 – Endlich wieder einigermaßen frei und ohne Zwangsarbeit

Ja bis zu jenem Abend…
Wir waren mit unserem Hund wie immer zur Abendrunde gegangen. Dann haben wir uns über unsere Auswanderer Pläne unterhalten. Ich glaube meine Frau konnte mir an der Nasenspitze ansehen das irgendwas nicht stimmt. Sie fragte mich ob ich denn wirklich Andalusien so toll finde und ob ich damit den glücklich sei.

Ich sagte ihr es so wie es war und zwar das eben Andalusien für mich nur die zweite Wahl ist. Ich glaube damit hat sie schon gerechnet das sowas dabei rauskommt. Sie war sauer ja wirklich aber nur weil ich es vorher so nicht gesagt hatte. Wir diskutierten dann die Vor- und Nachteile zwischen Andalusien und Gran Canaria. Unter anderem das man in Andalusien im Winter monatelang wirklich frieren kann und das Haus am Abend auf jeden Fall geheizt werden muss. Auch die vielen Kontakte die wir schon auf Gran Canaria haben spielten natürlich eine große Rolle, da mit diesen natürlich alles etwas einfacher wäre.

Ich war auf jeden Fall erleichtert das wir nun endlich darüber gesprochen hatten und gespannt was nun passieren würde. Das Resultat am Ende war das wir uns entschieden hatten doch besser nach Gran Canaria zu ziehen. Nun ging es los alles mußte umgeplant werden. Anstelle einer Spedition die das Umzugsgut per LKW transportiert brauchten wir nun einen ganzen 20 Fuß Container der unseren gesamten Hausrat fassen konnte.

Es war einiges an Arbeit aber dann haben wir doch alles bewerkstelligt und sind umgezogen.

Endlich wieder einigermaßen frei und ohne Zwangsarbeit

Nachdem ich in Deutschland wohl die größte Scheiße meines Lebens erlebt habe (könnt ihr in einem Bericht davor lesen), bin ich dort nun endlich wieder weg.

ENDLICH!!! Meiner Frau geht es besser, der Krebs ist im Moment weg und ich hoffe das der nie wieder kommt. Wir hatten – wenn alles gut geht – sowieso wieder vor neu auszuwandern. Eigentlich nach Andalusien wo es ja auch wirklich schön ist und man super toll mit allen Lebensqualitäten leben kann die wir uns vorstellen. Insgeheim aber habe ich mich immer zurück gesehnt in unser kleines Fischerdorf auf Gran Canaria.

Auf Grund einiger Vorteile die man allerdings auf dem spanischen Festland gegenüber einer Insel hat, wollten wir dann halt nach Andalusien. Für mich insgeheim nur die zweite Wahl aus unterschiedlichen Gründen. Zum einen kenne ich auf Gran Canaria sehr viele Leute (Einheimische zumeist) zum anderen ist es dort das ganze Jahr vom Wetter wesentlich stabiler.

Von Andalusien nach Deutschland mal eben ist aber günstiger und man kann auch mal mit dem Auto rüber fahren wenn man möchte. Die Entscheidung stand eigentlich schon fest. Alles war soweit hin geplant nun nach Süd-Spanien zu gehen.

Bis zu jenem Abend wo sich alles ändern sollte!

Demnächst mehr zu diesem Bericht (müde gähn sorry)

Wer ist Reich und wer nicht?

Wie definiert man wahren Reichtum ist nur der Jenige Reich der viel Geld auf dem Konto hat oder kann auch jemand der fast nichts besitzt ein “Reicher” sein?

Ich bin der Meinung, dass Menschen die viel besitzen, sei es Geld oder andere wertvolle Dinge, materiell natürlich reich sind. Nur die Frage ist, sind diese Menschen mit ihrem vielen Geld auch glücklich und haben diese ihren Lebensinhalt gefunden?

Ich kenne einige Leute die sehr viel Geld verdienen. Meist verbunden mit einem anstrengenden Job der ihnen fast die gesamte Zeit raubt. Viele von denen haben ein sehr großes Eigenheim, einen oder mehrere luxuriöse Autos und andere tolle Spielzeuge. Nach außen hin sieht es so aus als würde es ihnen richtig gut gehen da sie ja alles haben was andere Menschen sich nicht mal erträumen können. Richtig genießen können viele von den “Reichen” ihr Leben aber nicht, weil ihnen dafür einfach nur die Zeit fehlt. Was nützt einem so eine riesige Villa wenn man morgens in aller Frühe aus dem Haus geht und am späten Abend wieder zurück ist. Ein Glas Wein und vor dem 80 Zoll Fernseher einschlafen. An den Wochenenden dann meistens noch mit “Pflichtveranstaltungen” versehen führen diese “Reichen” in meinen Augen eigentlich kein so wirklich reiches Leben. Die Freiheit Dinge zu tun – vor allem spontan – bleibt bei diesem Leben in meinen Augen auf der Strecke liegen.

Soll das der Reichtum sein wovon alle reden?

Ich denke das eher ein armseliges Leben ist was da einige der “Reichen” so führen. Alleine schon die Vorstellung so gebunden zu sein stellt bei mir die Nackenhaare nach oben. Ich liebe meine Freiheit und Unabhängigkeit Dinge machen zu können, auf die ich Lust habe. Meine Siesta machen wenn mir danach ist oder einfach mal ins Auto oder aufs Motorrad und irgendwo hinfahren wo man schon immer mal hinwollte. Das ist mein privater Reichtum. Natürlich muss ich auch arbeiten damit etwas zu Essen da ist. Nur übertreibe ich das nicht weil ich dies und das haben möchte oder die Nachbarn sehen sollen wie gut es mir geht nach dem Motto “der hat es zu was gebracht”. Was habe ich davon wenn die Nachbarn so über mich denken. Mal im Ernst eigentlich ja nichts oder? Aber was habe ich davon so zu leben wie ich es will und all die tollen Sachen machen zu können. Geschnackelt?

Ich weiß wovon ich rede da auch ich schon mal von 7:00 bis 21:00 Uhr dabei war. Genießen konnte ich die tollen Dinge die ich hatte nicht wirklich.

Nach dem Wechsel in mein altes Leben in einem kleinen Haus direkt am Meer und viel Zeit für meine Hobbys, meine Frau und meinem Hund ging es mir schon wesentlich besser was meinen Lebensinhalt angeht. Auf keinen Fall möchte ich nochmal so ein Leben führen in dem ich 95% vom Tag damit beschäftigt bin das Geld zu verdienen um als “Reich” zu gelten. Das wahre Leben sollte man meiner Meinung nach genießen jede Minute jeden Tag.

Durch ein paar Tiefschläge bin ich im Moment allerdings gezwungen vorrübergehend in einer Fabrik zu arbeiten um zu überleben. Das wird sich aber schon bald ändern denn ich bin stark dabei mein altes Leben wiederzubekommen.

Ein weiterer “Reichtum” ist natürlich die Gesundheit. Wenn man wirklich schlimm erkrankt ist dann nützt auch alles Geld der Welt nicht geheilt zu werden. Alleine schon völlig gesund zu sein ist der größte Reichtum überhaupt.

Hier noch ein lustiges Foto. Das letzte Hemd hat keine Taschen oder wie war das noch…

arm-reich

Leiharbeiter in Deutschland, moderne Sklaverei und Menschenhandel

Auf Grund einiger unglückliche Umstände, muss ich derzeit neben meiner Selbstständigkeit auch als Angestellter arbeiten gehen. Noch vor einem Jahr hätte ich niemals gedacht dies wieder zu müssen.

“Ich hätte nicht gedacht, dass sich der Arbeitsmarkt und die Arbeitssituation in Deutschland (dem gelobten Land) so verändert hat.”

Als gelernter Facharbeiter (Drucker) findet man bei der Arbeitssuche mittlerweile nur noch Stellenangebote von Leih- bzw. Zeitarbeitsfirmen die sich an der Arbeit des Berufstätigen bereichern wollen. Direkte Einstellungen in einem Fachbetrieb gibt es so gut wie gar nicht mehr. Was aus einer Idee zum Ankurbeln der Wirtschaft in Stoßzeiten entstanden ist, welche zum Abdecken von Produktionsspitzen der Firmen dienen sollte hat sich komplett in eine andere Richtung entwickelt nämlich zur Ausbeutung der Facharbeiter als Billiglöhner. Schuld an allem ist die Regierung die solche Machenschaften zulassen. Diese Bundesregierung ist für mich der größte Verbrecher, denn sie ermöglichen den raffgierigen Zeitarbeitsfirmen erst das diese wie Pilze aus dem Boden schießen und immer mehr Sklavenlager entstehen.

Dem fleißigen Arbeitnehmer bleibt nichts anderes über als bei diesem Spielchen mitzumachen. Sieht man sich mal die Reportagen auf youtube.com an kann einem wirklich schlecht werden. Gleiche Arbeit für einen viel geringeren Lohn. Es ist einfach eine große Sauerei das man dies in Deutschland zulässt. Die Lebensqualität bleibt 100%ig auf der Strecke.

Bestes Beispiel meine derzeitige Anstellung als Drucker in einer der größten Druckereien in Norddeutschland. In dieser Firma habe ich sogar meine Ausbildung gemacht und auch noch wegen guter Leistungen verkürzen können. Heute arbeite ich bei dieser Firma als so genannter Leiharbeiter für eine Zeitarbeitsfirma.

Ich bekomme 3 Euro weniger die Stunde gegenüber einem Drucker im ersten Arbeitsjahr der dort fest angestellt ist. Alle Schichtzuschläge sind radikal eingeschränkt worden. Anstatt 38,5 Sunden habe ich 40 Stunden die Woche wobei die Früh und Spätschicht 45 Stunden haben, da dann auch jeden Samstag gearbeitet wird. Ein komplettes freies Wochenende gibt es eigentlich nur in der Nachtschichtwoche. Nach der Freitag-Nachtschicht steht man natürlich erst Nachmittags auf da man ja auch schlafen muss. Also ist der Samstag ja eigentlich auch im Arsch demzufolge auch kein richtiges Wochenende. Die Kollegen die bei der richtigen Firma angestellt sind haben dafür Ausgleichstage wo sie Samstags auch mal frei haben. Dazu kommt noch das ich nur 24 Tage Jahresurlaub habe die Festangestellten aber mindestens 30 Tage Urlaub. Das alles wobei ich die gleiche Arbeit mache wie die anderen Kollegen. Der Hammer, in der Kantine muss ich mehr für das gleiche Essen bezahlen da ich ja für eine Fremdfirma arbeite. Hallo geht’s noch in was für einer Welt leben wir hier eigentlich?

Natürlich haben Leiharbeiter befristete Arbeitsverträge, was zur Folge hat, das man natürlich bei den Banken nicht kreditwürdig ist und – falls man es braucht – auch keinen Kredit bekommt.

“Abdeckung von Stoßzeiten” ha ha…

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Die gesamte Weiterverarbeitung in dieser Druckerei wird durch die Zeitarbeitsfirma abgedeckt. Meist durch polnische Mitarbeiter auf 8,50 Euro Stundenlohn. Deutsche findet man dort kaum, vielleicht ja weil nicht alle zu diesen Bedingungen arbeiten wollen. Das kann ich gut verstehen.

Der Bundesregierung ist das was hier mit den Arbeitnehmern gemacht wird völlig egal. Im Gegenteil wahrscheinlich begrüßen die das alles noch weil sie sich so noch weniger um die Arbeitslosen kümmern müssen. Diese werden einfach an die Zeitarbeitsfirmen verwiesen das spart Arbeit bei den Arbeitsagenturen. Ich sag es mal so wie es ist “man kommt sich vor wie ein Stück Vieh” im Stich gelassen vom eigenen Land und der Regierung. Wie ein dummer deutscher Sklave der seine scheiss Arbeit zum Billiglohn zu machen hat. Ich mache das Ganze noch ein paar Monate mit da auch mir im Moment nichts anderes übrig bleibt. Schon bald allerdings wird sich diese Situation ändern und meine Selbstständigkeit wird wieder zum Leben reichen.

Unterschiede gegenüber dem Leben in Deutschland

Ich kann natürlich nur meine eigenen und die Erfahrungen einiger Freunde wiedergeben welche Unterschiede es zum Leben in Spanien gegenüber dem Leben in Deutschland gibt.

Für mich natürlich der wichtigste Punkt überhaupt ist das warme Klima im Süden Spaniens. Fast jeden Tag scheint die Sonne und man sieht den herrlich blauen Himmel. Allein das schon lässt die Lebensfreude steigern. Flip Flops anstatt dicke Schuhe und kurze Hosen und nicht lange lange wärmende Unterhosen, das ist der große Unterschied für mich.

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Foto: Blauer Himmel fast das ganze Jahr

Gleich nach den Temperaturen folgt auf meiner Liste die Mentalität der Menschen in Spanien. Ich habe bis auf sehr wenige Ausnahmen immer die Hilfsbereitschaft und Gastfreundschaft der Spanier kennen lernen dürfen. Mal eben mit Anfassen wenn was schweres zu tragen war oder ne Leiter hinstellen ohne darum gebeten zu haben, das ist doch echte Hilfsbereitschaft.

Da geht man auf ne Fiesta der Einheimischen und möchte nur mal gucken was so los ist und schwups wird man eingeladen und sitzt mit seiner Paella und einer Flasche Bier neben ihnen und ist am Feiern. So was habe ich in Deutschland nie erlebt eher das Gegenteil da die meisten verstockt sind und keinen Kontakt zu Fremden haben wollen. Kennt man einige Spanier näher ist das fast schon so als gehört man zur Familie. Sollte eine große Feier wie die Taufe des Kindes oder eine Hochzeit anstehen, wird man rechtzeitig informiert um daran teilzunehmen.

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Fotos: So Feiern die Canarios:

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Foto: Spareribs werden natürlich selbst gemacht

Die Menschen im Süden haben einfach eine komplett andere Mentaliät. Das fängt schon beim täglichen Einkauf an. Gehe ich hier in Deutschland am frühen Abend in den Supermarkt dann sehe ich viele Menschen mit verbitterten Gesichtern, die so schnell wie möglich ihren Kram in den Einkaufswagen legen und zur Kasse eilen. Glücklich sehen die nicht aus. Mit anderen Leuten die da auch im Supermarkt sind mal ein Wort reden kommt schonmal überhaupt nicht in Frage. Nur schnell schnell fertig werden.

In Spanien sieht die Situation komplett anders aus. Dort läßt man sich Zeit für seinen Einkauf (vielleicht genießen die ja auch nur das schwer verdiente Geld auszugeben). Es werden Preise verglichen, die Menschen lächeln und alle grüßen sich und reden ein paar Worte. Ich stand bei uns im Ort an der Wursttheke. Ein paar Frauen und Männer vor mir. Plötzlich fing ein alter Herr an ein Lied zu singen. Zwei rauen sangen mit und hinterher wurde geklatscht. Wow das war ne coole Sache sowas habe ich all die Jahre in Deutschland noch nicht erlebt.

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Foto: Spanier diskutieren über Gott und die Welt in der Schlange an der Kasse im Supermarkt

Am Anfang etwas nervig wenn es im spanischen Supermarkt mal etwas gedauert hat an der Kasse da auch dort rege diskutiert wird. Ja klar weil man noch nichts verstanden hat. Später dann als man wusste um was es geht war das eigentlich toll. Man erfährt viele Sachen aus dem Dorf und wo was los ist. Abhetzen tut sich da niemand. Ich denke das ist auch viel gesünder.

 

Leben wo andere Urlaub machen, geht das überhaupt?

Es gibt bestimmt viele Menschen die jedes Jahr immer und immer wieder an den selben Ort in den Urlaub fahren. Einige davon haben sicherlich auch dort vor Ort davon geträumt wie es wäre einfach da zu bleiben…

Dieser Gedanke, diese Idee wird dann aber meist sofort wegen der Umstände wieder verdrängt. Wovon soll ich da unten Leben? Was ist mit der Familie, den Freunden wenn ich hierher ziehen würde? Schnell wird dann klar das es ein schöner Gedanke ist der sich aber so einfach nicht in die Realität umsetzen lässt.

“Wir sind ja bald wieder hier und machen wieder einen schönen Urlaub”. Damit hat sich das Thema dann für die Meisten schon erledigt. Für einige Andere aber nicht. Wer es wirklich möchte dort zu Leben wo man eigentlich Urlaub macht, der wird es auch schaffen.

Es ist zwar nicht einfach alles dafür vorzubereiten und natürlich auch mit viel Arbeit verbunden aber machbar. Folgende Fragen sollte man allerdings mit JA beantworten können:

  • Langt es dir deine Familie und Freunde nur noch zu Besuch sehen zu können?
  • Hast du den richtigen Partner der 100%ig dahinter steht?
  • Bist du bereit deinen sicheren Job aufzugeben und etwas anderes zu machen?
  • Bist du in der Lage dir gewisse Rücklagen anzusparen?

OK alle Fragen mit JA beantwortet? Dann sollte es dir eigentlich auch möglich sein da zu Leben wo du bis jetzt deinen Urlaub verbracht hast.

Klar ist es ansträngend dafür alles auf die Reihe zu bekommen aber ist es nicht auch ansträngend jeden Tag bei fast immer miesem Wetter in die Firma zu fahren um dort deine Arbeit zu machen die meist auch noch zu schlecht bezahlt wird? Dann doch lieber mal nen Schlag reinhauen und im Anschluss die Sachen packen und sich endlich den Traum erfüllen.

Möglich ist alles du musst es nur wirklich wollen!

Wozu soll dieser Blog gut sein?

Vielleicht brauche ich einfach ne Art Tagebuch um mich mal so richtig auszukotzen, dabei aber den Menschen in meinem persönlichen Umfeld dieses gelabere zu ersparen. Leider kann ich hier kaum mit Menschen über dieses Thema sprechen da viele gerne ihre Situation auch anders hätten, es aber für sie unmöglich ist einfach ein anderes neues Leben zu beginnen. Schön ist es natürlich wenn ich hier ein paar gleichdenkende erreiche mit denen ich mich austauschen kann.

Ich werde in diesem Blog immer mal wieder Sachen schreiben wenn es mir gerade in den Sinn kommt oder ich eine interessante These habe zu dem einen oder anderen Thema. Vielleicht werde ich später auch mal eine Gruppe bilden in der sich dann Gleichgesinnte treffen können und dann austauschen können. Schaun wir mal was da alles noch kommt. Das Titelbild zeigt im übrigen mich vor der Siedlung in der ich fast 8 Jahre auf Gran Canaria gelebt habe.

Leider wieder in fucking Germany

Nachdem ich nun fast acht Jahre in Spanien gelebt habe und seit dem 1. Mai 2015 wieder in Deutschland bin merke ich erstmal was mir hier an Lebensqualität verloren gegangen ist.

Noch vor ein paar Monaten war meine eigene Lebensqualität nach meiner Meinung bei 100%. In diesem Moment ist sie auf ca. 20% abgesunken. Jetzt im Winter gibt es keinen wirklich hellen Tag mit blauem Himmel und wärmender Sonne. Nein fast jeder Tag ist kurz, grau und einfach nur ekelig. Ich frage mich wie man in so einem Land überhaupt leben kann. Hätte ich keinen Hund würde ich wahrscheinlich nicht mal rausgehen.

Zum Glück ist das derzeit nur ein temporärer Zustand den ich derzeit ertragen muss, ich werde schon bald wieder zurückgehen, um mit meinem erfüllten Leben voller Lebensqualität und Energie weiter zu machen. Leider ist das aber erst in ein paar Monaten möglich. Wie ein guter Freund schon zu mir sagte “jeder Tag den du hier verbringst, ist ein Tag weniger zu deiner Rückkehr”. Den Tag an dem meine Frau, mein Hund und ich die Autotüren zumachen und losfahren, wird wohl einer der schönsten Tage in meinem Leben werden. Das Leben hier in Deutschland ist für mich fast unerträglich geworden. Ok aber nun mache ich mal weiter mit dem um was es in meinem Blog geht. Viel Spaß beim lesen.